don’t leave your dreams on your pillow

Ich glaube, wir haben Angst vor unserer eigenen Lebendigkeit.

Wenn ich mich in meinem Alltag mehrmals am Tag schüttle und meine Energie immer wieder hochfahre, merke ich erst, wie viel Energie ich tatsächlich habe. Ist das nur angenehm? Nein! Denn mir wird plötzlich klar, wie lange ein Tag sein kann, wenn ich ihn lebendig erlebe. Und das tut auch weh, weil ich merke, wie oft ich nicht lebendig bin. Wieviele kostbare Momente ich verpasse.

In der Lebendigkeit begegnen sich Endlichkeit und Unendlichkeit. Alles ist jetzt.

Ich möchte das so oft ich kann aus mir heraus erleben, bevor ich sterbe. Ich möchte wirklich gelebt und geliebt haben, bevor ich sterbe.

Sich wirklich vor Augen zu halten, dass niemand wirklich einen Plan vom Leben hat, in einer Kultur, die Struktur und Ordnung über alles gestellt hat, ist hart. Denn wir fragen uns dann: warum wird denn dann den ganzen Tag bloß so getan als ob?

Ist es uns wirklich als Gesellschaft so wichtig, so zu tun als ob? Einen Schein zu wahren? Statt aus vollem Halse über die eigenen Fehler zu lachen und neue Lösungen einfach auszuprobieren, bevor sie studiert und wissenschaftlich geprüft werden? Haben wir noch so viel Zeit?

Also pack deine Träume vom Kissen in dein Bewusstsein, schüttel dich jeden Tag morgens eine große Runde und dann geh dein Leben leben! Lass es dir nicht nehmen. Nicht vom Kapitalismus, der Leistungsgesellschaft und nicht vom Patriarchat. Werde in deiner Wildheit so unverschämt, dass die Struktur dich nicht wieder einfangen kann.

Was sind deine Gedanken dazu? Teile sie gerne in den Kommentaren.

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dem Alltagsstress auf der spur.